Besuch aus dem Bundestag

Die Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer der Bündnis90/Grünen-Fraktion und die Leiterin ihres Wahlbüros Helga Stiegelmeier waren am letzten Montag, den 7. März zu Besuch in Landsberg. Zusammen mit Stadtrat Jost Handtrack (GAL) und dem Grünen Kreisvorstand Landsberg besuchten sie politisch wichtige Plätze der Stadt:

Zunächst führte ein Spaziergang am Lech vorbei am neuen geplanten Wohngebiet „Urbanes Leben am Papierbach“, in dem in den kommenden Jahren 1500 neue Wohnungen entstehen sollen. Anschließend ging es über die Karolinenbrücke zum Hauptplatz. Hier wurde der Umbau nach mehreren Stadtratsentscheidungen und Bürgerentscheiden erläutert, und schließlich weiter durch die Fußgängerzone. Ein kurzer Besuch der Flüchtlingsunterkunft in der alten Turnhalle des Ignaz-Kögler-Gymnasiums beendete den ersten Teil des Programms. Jost Handtrack erläuterte dabei auch das Landsberger Gesamtkonzept der dezentralen Unterbringung von Asylbewerbern in der Stadt.

Halbzeitbilanz

Im Landsberger Nonnenbräu stellte Beate Walter-Rosenheimer im Rahmen einer aktuellen Kreisversammlung ihre „Halbzeitbilanz“ zur Mitte der Legislaturperiode vor. Sie sprach über ihre Arbeit in den verschiedenen Gremien des Bundestags aber auch über den Alltag in Berlin. Als Sprecherin für Jugendpolitik und Ausbildung der Grünen Bundestagsfraktion und Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technik liegt der Fokus ihrer Arbeit bei den Problemen und Belangen von jungen Menschen. Sie fordert unter anderem:

  • Ausbildungsgarantie – größere berufliche Bildungschancen für Jugendliche
  • Integration von Geflüchteten durch Bildung und eine gesicherte Ausbildung
  • Schutz vergrößern für unbegleitete minderjährige Geflüchtete
  • Bessere Weiterbildung, gerade für Geringqualifizierte
  • Mehr politische Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen
  • Jugendhilfe stärken
  • Mehr Respekt und gesellschaftliche Gleichstellung für homosexuelle Jugendliche

Mehr dazu unter: www.beate-walter-rosenheimer.de

Infos aus der Region

Im Anschluss wurden weitere politisch wichtige Themen angesprochen: unter anderem brachte Helga Stiegelmeier die Zuhörer auf den neuesten Stand im Verfahren um die umstrittene Startbahn drei in München, und Kreisrätin Renate Standfest berichtete über aktuellen Hintergründe um die gescheiterte Ausschreibung der Asylbetreuung im Landkreis.

Aktion Nein heißt Nein!Zum Schluss ein Foto für die Aktion „Nein heißt Nein!“: Oben von links nach rechts: Beate Walter-Rosenheimer (MdB), Helga Stiegelmeier (Erding), Antje Bommel, Marie Freitag, Monika Groner, Martin Rindgen, Detlef Däke. Unten von links nach rechts: Renate Standfest, Ulrike Gömmer, Traudl Lüßmann.
Beim Grünen Online-Fotoprojekt „Nein heißt nein“ setzen zahlreiche Frauen und Männer ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Jede*r kann mitmachen unter: gruene-bayern.de/nein

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